Gesundheitsberg Schledehausen

Hier könnte eine neue Lebensgemeinschaft entstehen - Interessiert von Anfang an dabei zu sein?


Hinweis:
Die Veranstaltungen finden nicht auf dem Gesundheitsberg Schledehausen statt.

Zum Potenzial des Ortes:

Als ehemaliges Kinderheim, Meditationszentrum, Geburtsklinik oder Einrichtung der Altenpflege hat der Ort schon immer eine Ausrichtung zur inneren und äußeren Gesundung gehabt - daher auch der Name Gesundheitsberg. Seit ca. 5 Jahren stehen die Gebäude leer und sind vom Besitzer gepflegt und bis auf ein Gebäude bezugsfertig renoviert worden. 

Was genau will auf dem Gesundheitsberg Schledehausen entstehen?

Im Mittelpunkt steht die Gesundung von Geist, Seele und Körper. Wer den Ort kennt, erlebt die dort präsente Stille, die einlädt, nach innen zu schauen. Erste Besucher sprechen von einer weiblichen Kraft, die sie dort wahrnehmen. Der Schwerpunkt wird voraussichtlich darin liegen, innere Wachstums- und Transformationsprozesse von Menschen und Gruppen zu unterstützen - sowohl für die dort sich bildende Lebensgemeinschaft wie auch für die möglichen Seminare, therapeutische Angebote, Vorträge ... . Als Kerngruppe, die diesen Prozess begleitet, wollen wir dem, was sich dort aus dem Gemeinschaftsprozess bilden will, nicht zu viele Vorgaben machen - wir vertrauen dem Prozess und den Menschen, die sich dieser Aufgaben verschreiben.

Selbstverständlich müssen auch die behördlichen Vorgaben eingehalten bzw. entsprechende Anträge gestellt werden.

Die Historie 

Im vorletzten Jahrhundert entfernte sich die Wissenschaft immer mehr von der Anerkennung der natürlichen Selbsthilfe. Diese Entwicklung führte nicht überall zum Nutzen der leidenden Menschheit. Durch Missbrauch von Arzneimitteln, unnötige Operationen, Unterlassung der wichtigsten naturgemäßen Behelfe wurde oft geschadet. Die Naturheilbewegung besaß indes kein einheitliches System der Krankheitsvorbeugung oder Heilung – im Gegenteil: in ihr begegneten sich vielfältige, zum Teil widersprüchliche Heilmethoden. 


Zur Weitervermittlung und Verbreitung eines Gegenentwurfes zur „Schulmedizin“ wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Vereine gegründet, die sich dann überregional zusammenschlossen. Diese Vereine wurden auch von wohlhabenden Menschen unterstützt, so daß große Baumaßnahmen realisiert werden konnten. Das führte dazu, daß die Naturheilvereine auch als „alternative Außenseiter“ bald salonfähig wurden.


Auch Schledehausen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf, wurde als Ort für ein Sanatorium der „Nordwestdeutschen Gruppe der Naturheilvereine“ ausgewählt. Im Jahr 1900 nahm es seinen Betrieb auf.


Parallel dazu entstanden nach und nach Gebäude rund um die Stätte herum, in denen Ärzte, Pflegepersonal, Bedienstete unterkamen.

In den Jahrzehnten danach erlebte der Schledehausener Berg eine wechselvolle Geschichte. Mitte der 1970er Jahre wurde der Komplex von einer „Internationalen Meditationsgesellschaft“ erworben. In Folge wurden die Gebäude hergerichtet für Ayurveda-Therapien und Panchamakuren.


In 2002 wurden das Sanatorium und auch ein 1922 entstandenes Kindererholungsheim zum Leidwesen der Bürger aus Schledehausen abgerissen. Danach wanderte das Objekt durch verschiedene Hände, bis ein Investor die übrig gebliebenen fünf Gebäude um das Jahr 2015 ersteigerte und anschließend sanierte. 


In den Jahren 2017 und 2018 war ein Pflegedienst für einige Monate als Mieter in den fertiggestellten Gebäuden. Seither stehen diese größtenteils leer. 


Unser Verein Eppo neue Lebensmodelle e.V., mit Sitz in 49176 Hilter, hat auf seiner Mitgliederversammlung am 17. September 2023 beschlossen, daß 55.000 m² große Areal samt der fünf Gebäude zu erwerben.

Derzeitiger Zustand

Vier der fünf Immobilien sind komplett saniert und können umgehend bezogen werden. Die fünfte (Haus Seyfried) muss noch komplett saniert werden. 


Es sind insgesamt 2.200 m² Wohn-/Nutzfläche vorhanden, davon rund 200 m² in dem noch nicht fertiggestellten Haus Seyfried. Aktuell könnten hier insgesamt 30 bis 40 Menschen dauerhaft wohnen. Zudem wäre Platz für 20 bis 30 Gäste. 


Drei größere Räume mit 70, 80 und 90 m² könnten als Seminar- bzw. Gruppenraum genutzt werden, einer davon im noch fertigzustellenden Haus Seyfried.
In den Gebäuden befinden sich sieben Großraumküchen, vierzehn Küchenzeilen, sowie 35 Badezimmer / Toiletten.


Die parkähnlichen Außenanlagen wurden regelmäßig gepflegt und sind in einem sehr guten Zustand, mit altem Baumbestand (Eichen, Buchen, Kastanien …).  Ein Teil des Grundstückes ist bewaldet.

Zukunft

Das Sanatorium und das Kinderheim wurden mit der Auflage abgerissen, dort etwas Neues in etwa gleicher Größe zu errichten. Das wurde bisher nicht realisiert. Eventuell besteht die Möglichkeit, Gebäude in ähnlicher Größenordung zu erstellen.


Das Kinderheim hatte eine Nutzfläche von rund 3.000 m². Weiterhin gab es Liegeplätze in offenen Holzüberdachungen. Diese sind nicht mehr vorhanden und könnten, eine Erneuerung der damaligen Genehmigung vorausgesetzt, durch 10 Tinyhäuser als geschlossene Variante, neu entstehen. 

Weiterhin gab es nach dem Abriss eine Genehmigung für zwei weitere Immobilien, die heute neu zu beantragen wären.

Ausrichtung und Sinn

Der ursprüngliche Zweck des Ortes soll erhalten bleiben: 
„Gesundung von Geist, Seele und Körper“.
Was genau ist der heutige Ausdruck, der sich an diesem Platz verwirklichen will?


Wer den Ort kennt, erlebt die dort präsente Stille, die einlädt, nach Innen zu schauen. Erste Besucher sprechen von einer weiblichen Kraft, die sie dort wahrnehmen. Der Schwerpunkt wird vermutlich darin liegen, innere Wachstums- und Transformationsprozesse von Menschen und Gruppen zu unterstützen - sowohl für die sich dort bildende Lebensgemeinschaft wie auch für die möglichen Seminare, therapeutische Angebote, Vorträge…


"Stell Dir vor, Du bekommst die Möglichkeit, jeden Tag so zu gestalten, dass Du mit einem Gefühl von Vitalität und Lebensfreude aufwachst und energetisch erfüllt zu Bett gehst."


Mit vielfältigen Angeboten könnte es darum gehen, Bewusstseinsprozesse sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Gesundung der Gemeinschaft zu schaffen. 

"Wer die Prozesse in Lebensgemeinschaften kennt, weiß, dass wir für ein hohes Niveau einstehen, bei dem Konflikte nicht zur Ausgrenzung, sondern zur Integration führen. Erste Schritte dafür sind, das, was ist, anzuerkennen und es willkommen zu heißen. 100%ige Verantwortlichkeit nennen wir das. Anstelle von Fehlersuche im Außen nutzen wir aufkommende Spannungen als Wachstumsimpulse - wir lernen das Wertvolle darin anzuerkennen und wertzuschätzen."


Gelingendes Miteinander steht also im Vordergrund. Neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und Quantenphysik dienen uns, alte spirituelle Weisheiten in einem neuen Kontext zu verstehen und zu nutzen. Jedes alte und neue Wissen, das Menschen dient, kann auf dem Gesundheitsberg Schledehausen seinen Platz finden.


Neben der Vielfalt gibt es ein paar Grundlagen, auf die wir aufbauen:

  • Das Wissen um die Quellpersönlichkeiten und der Kraft von Initiatoren und Initiatorinnen
  • Soziokratische und holakratische Gesprächs- und Führungsansätze
  • Die drei Bewusstseinsebenen der Führungsampel mit ihren sechs dazugehörigen Entwicklungsstufen von Gruppenbewusstsein (angelehnt an Spiral Dynamics entwickelt und verbreitet durch Wilber, Beck, Cowan und Graves)

Fazit

Es geht darum, bewusst zu leben. Dazu gehört es auch, in Prozesse zu kommen, sich seinem Erlebten, seiner Wahrheit zu stellen und Spannungen in sich und in der Gemeinschaft als Chance für Wachstum und Entwicklung willkommen zu heißen.
Es geht darum, bereit zu sein für Wertschätzung und Anerkennung von dem, was ist, als Wertvollem.
Darüber hinaus gibt es die verschiedensten alternativen Heilmethoden, die, wie ein bunter Blumenstrauß, das Konzept des Gesundheitsberges ergänzen.
Und der Platz selbst wirkt mit seiner Energie ebenfalls unterstützend mit.